E-Auto-Förderung und THG-Quote 2026: Was Sie wissen sollten
Ein Elektroauto zu fahren bringt nicht nur ökologische Vorteile, sondern kann sich auch finanziell lohnen. In diesem Ratgeber geben wir einen sachlichen Überblick über die wichtigsten Förderungen und Vorteile im Jahr 2026 – von der THG-Quote über steuerliche Aspekte bis zu kommunalen Vorteilen in München.
Hinweis: Förderbedingungen, Steuerregeln und Prämien können sich kurzfristig ändern. Die folgenden Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Maßgeblich sind die jeweils aktuellen gesetzlichen Regelungen.
Die THG-Quote: Geld für Ihren Stromverbrauch
Eine der attraktivsten Möglichkeiten, mit einem reinen Elektrofahrzeug Geld zu verdienen, ist die Treibhausgasminderungsquote, kurz THG-Quote. Da Sie mit einem E-Auto CO2 einsparen, können Sie diese Einsparung über zertifizierte Anbieter an quotenpflichtige Unternehmen (etwa Mineralölkonzerne) verkaufen.
Praktisch funktioniert das so: Sie reichen den Fahrzeugschein Ihres reinen Elektrofahrzeugs bei einem THG-Dienstleister ein und erhalten dafür eine jährliche Prämie. Die Höhe der Prämie schwankt je nach Marktlage und Anbieter. Plug-in-Hybride sind von der THG-Quote in der Regel ausgeschlossen – sie gilt nur für reine Batteriefahrzeuge (BEV).
Steuerliche Vorteile
Kfz-Steuerbefreiung
Reine Elektrofahrzeuge sind in Deutschland für einen festgelegten Zeitraum von der Kfz-Steuer befreit. Diese Befreiung gilt für Erstzulassungen innerhalb des gesetzlich definierten Zeitfensters. Den genauen aktuellen Stand sollten Sie vor dem Kauf prüfen, da die Regelung gesetzlichen Anpassungen unterliegt.
Dienstwagenbesteuerung
Wer ein Elektrofahrzeug als Dienstwagen auch privat nutzt, profitiert von einer reduzierten Versteuerung des geldwerten Vorteils. Statt der üblichen 1-Prozent-Regelung gilt für reine E-Dienstwagen unter einem bestimmten Bruttolistenpreis die günstige 0,25-Prozent-Regelung; oberhalb dieser Grenze sowie für viele Plug-in-Hybride kommt die 0,5-Prozent-Regelung zur Anwendung. Das senkt die monatliche Steuerlast für Nutzerinnen und Nutzer spürbar.
Regionale und kommunale Vorteile in München
Auch auf kommunaler Ebene können sich für E-Auto-Fahrer Vorteile ergeben. In vielen Städten – so auch in München – gibt es Programme und Vergünstigungen, die die Elektromobilität fördern. Dazu zählen je nach aktueller Regelung etwa vergünstigte oder besondere Parkmöglichkeiten für E-Fahrzeuge sowie der Ausbau öffentlicher Ladeinfrastruktur.
Elektrofahrzeuge sind zudem von etwaigen Fahrverboten in Umweltzonen nicht betroffen und genießen damit uneingeschränkten Zugang zu innerstädtischen Bereichen. Welche konkreten Vorteile aktuell in München gelten, erfragen Sie am besten direkt bei der Stadt oder bei uns – die Regelungen werden regelmäßig angepasst.
Förderung der Ladeinfrastruktur
Neben Vorteilen für das Fahrzeug selbst gibt es immer wieder Programme zur Förderung privater und gewerblicher Ladeinfrastruktur (Wallboxen). Solche Zuschüsse werden meist auf Bundes-, Landes- oder kommunaler Ebene aufgelegt und sind häufig zeitlich begrenzt. Es lohnt sich, vor der Anschaffung einer Wallbox nach aktuellen Förderprogrammen zu schauen.
Fazit
Die Kombination aus THG-Prämie, Kfz-Steuerbefreiung, günstiger Dienstwagenbesteuerung und kommunalen Vorteilen macht das Elektroauto auch wirtschaftlich attraktiv. Da sich die Rahmenbedingungen jedoch ändern können, sollten Sie die für Sie relevanten Förderungen stets aktuell prüfen.
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